Über uns

Petra und Franz

Seit 1828 unseren Böden verpflichtet, achten wir die alten Reben. Viele Sorten kamen, wenige blieben. Blaufränkisch, auf lebendigem biodynamisch bewirtschafteten Boden, erzählt munter über seine Herkunft. Lehm, Kalk, Gneis und Glimmer. Grenzenlos aber doch verwurzelt. Verfeinerung und Vertiefung als Aufgabe unserer Zeit,  Wachstum nach innen. Weninger ist mehr.

unser Weg

  • Rage

    Rage against the machine

    Großer Dank an die Kollegen die mitmachen!  Aktueller Stand: Triebaumer, Wachter Wiesler, Claus Preisinger, Michael Gindl, Harmut Aubell, Weingut Rothe, Winkler-Hermaden, Anita & Hans Nittnaus, Schützenhof, Sattlerhof, Milan Nestarec, Albrecht Schwegler, Horst Hummel, Bencze, Uibel, Renner Sistas, Joiseph, Weingut Neus, Weingut Eymann, Martin Diwald, Weingut Hager Matthias viele mehr!. Weninger against the machine   Nach einer heftigen Facebook-Diskussion im letzten Jahr

    Read more
    13
  • kompost_BIO_Logo_2-1024x682

    Der Weg zur nachhaltigen Landwirtschaft, biologisch, biodynamisch

    Der Blick von außen Als ich 1999 von meinem Praktikum in Kalifornien zurückkam, war mein Ziel klar. Mir imponierte das große Denken der Amerikaner. Enttäuscht war ich von den Kopien. Weingüter, die Bordeaux kopierten oder die Toskana, es fühlte sich in diesen Weingütern an wie in Disneyland. Wer das schon einmal besucht hat, weiß was ich meine. Ich war also

    Read more
    2

Geschichte

Weingarten Neckenmarkt Bodigraben

In der Horitschoner Ortschronik ist der Name Weninger erstmals 1828 in der Florianigasse 11 erwähnt. Die Familie Weninger als typische Landwirte im Mittelburgenland bewirtschaftet einen Mischbetrieb: 5 Kühe, 25 Hektar Ackerbau und 5 Hektar Weinbau. Der erste Traktor wird nach dem 2. Weltkrieg gekauft, aber noch Franz Ludwig Weninger lernte als Bub die Arbeit mit dem Pferd.

 

Die Dreschmaschine und Rosas Versprechen 

In den 1930er Jahren wird eine ziehbare Drehmaschine bestellt, welche auf Grund ihrer Größe und der dadurch auftretenden Manövrierunfähigkeit in Horitschons Gassen bei der Lieferung direkt wieder zurück geschickt wird. Nach einem Prozess, welchen der Urgroßvater Franz verliert, kommt der Betrieb unter den Hammer.
Nach 6 Jahren gelingt es dem im Jahr 1928 nach Amerika ausgewanderten „Onkel Franz“ allerdings, das Geld für die Rettung des Hofes aufzubringen. Im Jahr 1951 kam er erstmals auf Besuch, verzichtete auf den Hof und gab ihn Ludwig und Rosa. Aus Dankbarkeit verspricht meine Großmutter Rosa Onkel Franz, ihren ersten Sohn nach ihm zu taufen: 1983 übernimmt Franz Ludwig Weninger, der eigentlich aufgrund eines anderen Versprechens seiner Mutter Rosa Priester werden sollte, die elterliche Landwirtschaft.

Martina & Franz 

„Nach der Übernahme haben wir gemerkt, dass sich mit Spitzenweinen eine ganz andere Kundschaft als früher erreichen lässt“, erinnert sich Martina Weninger. Den lehmigen Boden in den besten Lagen Hochäcker, Kirchholz und Dürrau vergleicht Franz Ludwig Weninger gerne mit Pomerol. Beim Ausbau pflegt er eine ausdauernde Maischestandzeit.

Franz und Martina expandieren den Betrieb sehr stark. 1992 gründen sie ein Weingut in Südungarn zusammen mit Attila Gere (dzt. 12 Hektar), 1997 im grenznahen Sopron-Balf (dzt. 25 Hektar) und die elterliche Landwirtschaft in Horitschon wird im Laufe der Jahre zu einem reinen Weinbaubetrieb. Nach 28 Jahren erfolgreicher Tätigkeit übernimmt Sohn Franz Reinhard zusammen mit Petra den Stammbetrieb in Horitschon, nachdem er schon seit 2000 das Weingut in Sopron-Balf leitet.